Buchtipp November 2014: Lori Nelson Spielman – Morgen kommt ein neuer Himmel

Brett Bohlinger erhält nach dem Tod ihrer Mutter kein großes Erbe, sondern die Chance, ihr Lebensglück zu finden

Titel: Morgen kommt ein neuer Himmel

Autor: Lori Nelson Spielman

Übersetzerin: Andrea Fischer

Verlag: FISCHER Krüger (2014)

Genre: Roman, 368 Seiten


Kurzinhalt von Lori Nelson Spielmans Roman Morgen kommt ein neuer Himmel:

Die 34-jährige Brett Bohlinger ist nach dem Tod ihrer geliebten Mutter sehr unglücklich, denn sie war immer ihr Vorbild gewesen. Doch anstatt ihre Tochter zur Chefin ihrer erfolgreichen Firma zu machen, hat Elizabeth Bohlinger nach ihrem Tod etwas ganz anderes mit ihr vor: In einem Brief äußert sie den Wunsch, dass Brett ihre längst vergessene Lebenszielliste innerhalb eines Jahres abarbeiten soll. Brett fällt aus allen Wolken, denn eigentlich war sie mit ihrem bisherigen Leben ganz zufrieden. Außerdem findet sie die meisten Punkte auf der Liste kindisch, schließlich war sie beim Verfassen erst 14 Jahre alt. Doch mit dem Abarbeiten der Liste hat Elizabeth ihr auch ein Ultimatum gesetzt: Schafft Brett dies nicht innerhalb eines Jahres, dann wird sie ihr Erbe nicht erhalten. Anfangs zögerlich, wagt sie es schließlich mit Hilfe von Freunden und Bekannten, die Liste anzugehen. Dabei erlebt sie Höhen und Tiefen und denkt oft an ihre Mutter, die ihr als Kind in aussichtslosen Situationen immer wieder gesagt hat: „Morgen kommt ein neuer Himmel, mein Schatz.“ Wird Brett es schaffen, alle Ziele zu erreichen, und dabei ihr wahres Glück finden?

Was mich am Roman Morgen kommt ein neuer Himmel so fasziniert:

Morgen kommt ein neuer Himmel zieht den Leser schon auf der ersten Seite in die aus der Ich-Perspektive beschriebene Welt von Brett Bohlinger. Ist die Atmosphäre am Anfang durch die Trauer um die Mutter eher gedrückt, so wird es schon bei der Testamentsverkündung sehr spannend, und man fragt sich als Leser, was man an Bretts Stelle tun würde. Durch den einfühlsamen Schreibstil der Autorin teilt man die Freude und das Leid der Protagonistin und überdenkt vielleicht auch seine eigenen
Lebensziele –  die erfüllten und die längst vergessenen. Wer sucht nicht die große Liebe seines Lebens? Mir hat der Roman auch sehr gut gefallen, weil er nicht nur ein Traumszenario beschreibt, sondern das Leben realistisch darstellt – mit all seinen Höhen und Tiefen. Außerdem spricht Lori Nelson Spielman über Familie und Freunde und die Frage, auf wen man sich am ehesten in solch einer überraschenden Situation wie jener, in die Brett gerät, verlassen kann. Am Ende wünscht man sich natürlich ein Happy End, doch wird es für Brett eins geben?

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