Buchtipp Mai 2015: John Green – Eine wie Alaska

Buchcover: John Green – Eine wie AlaskaJohn Green nimmt den Leser in Eine wie Alaska mit auf die faszinierende Suche nach dem großen Vielleicht.

Titel: Eine wie Alaska

Autor: John Green

Übersetzer: Sophie Zeitz

Verlag: Carl Hanser Verlag (2007)

Genre: Jugendroman, 304 Seiten

Kurzinhalt von John Greens Eine wie Alaska:

In Eine wie Alaska erzählt John Green die Geschichte von Miles Halter. Miles ist seines langweiligen Lebens in Alabama überdrüssig geworden. Er hat ein Faible für letzte Worte berühmter Menschen und inspiriert von François Rabelais letzten Worten „Nun mache ich mich auf die Suche nach dem großen Vielleicht“ entscheidet er, sein altes Leben hinter sich zu lassen und auf dem Internat Culver Creek in Florida genau das zu tun: das große Vielleicht suchen. Auf seiner Suche begegnet er Alaska Young, die ihn vom ersten Tag an in ihren Bann zieht. Alaska ist schön, clever, philosophisch und hält sich nicht an Regeln. Aber Miles muss schnell lernen, dass sie mehr ist als das, wofür er sie zuerst hält. In einem Moment ist sie bezaubernd und faszinierend, im nächsten ist sie impulsiv, unnahbar und unberechenbar. Beeindruckt von ihrer starken Persönlichkeit verliebt er sich in Alaska. Zwischen zahlreichen lustigen Streichen und nachdenklichen, philosophischen Diskussionen versucht er herauszufinden, wer Alaska wirklich ist, und hinter ihre Fassade zu blicken. Eines Abends überschlagen sich die Ereignisse und Miles sieht sich mit völlig anderen Problemen konfrontiert, die seine ganze Welt auf den Kopf stellen.

Was mich an Eine wie Alaska von John Green so fasziniert:

John Green bedient sich in diesem Roman seiner persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse aus der Schulzeit. Dadurch durchbricht er eine Distanz und man ist als Leser hautnah am Geschehen, da die Situationen und Personen so authentisch wirken. Oft schaffen es Autoren nicht, die Gedanken und Gefühle junger Menschen einzufangen und zu verstehen. John Green gelingt dies in Eine wie Alaska perfekt und er schafft es zudem, seine Geschichte glaubhaft mit vielen tiefgehenden Fragen über Religion, Tod und Hoffnung zu spicken, die einen zum Nachdenken anregen und Denkanstöße geben. Er beantwortet Fragen zu den verschiedenen Religionen auf philosophische Art und liefert so viele verschiedene Sichtweisen zu Fragen wie: „Wie führt man ein produktives, bewusstes und hoffnungsvolles Leben, obwohl die Welt so viel Ungerechtigkeit und Leiden mit sich bringt?“

Mehr Infos zu Eine wie Alaska (engl. Looking for Alaska) finden Sie auf der Question & Answer-Seite zu Looking for Alaska oder auf der Website von John Green.

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