In diesem Roman sieht man die Welt mit den Augen eines 15-jährigen Jungen, der Sherlock Holmes und Mathe liebt, Menschen aber eher schwierig findet. Christopher Boone ist Autist und lebt in einer Welt, die ihre eigene Logik hat: Er kennt alle Primzahlen bis 7.507 und hasst es, wenn sich Dinge verändern. Gefühle sind für ihn ein Rätsel, Ironie versteht er nicht, aber Pläne geben ihm Sicherheit.
Als der Nachbarshund Wellington eines Tages tot im Garten liegt, beginnt Christopher zu ermitteln. Was zunächst wie ein harmloser Detektivfall aussieht, wird bald zu einer Reise, bei der nicht nur die Wahrheit über Wellingtons Tod, sondern auch die über seine eigene Familie ans Licht kommt.
Haddon erzählt ohne Schnörkel, aber mit viel Feingefühl und einer guten Portion britischem Humor. Der besondere Blickwinkel macht das Buch einzigartig, und trotz – oder gerade wegen – seiner Eigenheiten wächst einem Christopher ziemlich schnell ans Herz.
Fazit:
Ein intelligenter, origineller und bewegender Roman über einen Jungen, der die Welt auf seine ganz eigene Weise versteht – und dabei Erwachsene mit Dingen konfrontiert, die sie sonst nie erkannt hätten. Für Fans von klugen Geschichten mit Herz, Verstand und einem Hauch von Sherlock Holmes.
Verlag: cbt Verlag
Genre: Kinder-/Jugendbuch
Umfang: 288 Seiten
ISBN: 978-3570302965






