Wort für Wort – Servicezeiten Karneval 2014

Karneval 2014

fotolia - © nmann77

Karneval 2014 in Köln:
Da simmer dabei, dat is prima!

Die Servicezeiten von Wort für Wort an den jecken Tagen:
Weiberfastnacht (27.2.): 9.00 bis 13.00 Uhr
Karnevalsfreitag (28.2.): 9.00 bis 18.00 Uhr
Rosenmontag und höchster Feiertag in Köln (3.3.): Da bleibt auch unser Büro geschlossen.
Karnevalsdienstag (4.3.): 9.00 bis 18.00 Uhr

Wir wünschen Ihnen viel Spaß im Karneval!

Ihr Team von Wort für Wort


Kölner Karneval 2014

Kölner Karneval 2014 − „Zokunf − mer spingkse wat kütt“

Das Motto der diesjährigen Karnevalssession lautet „Zokunf − mer spingkse wat kütt“. Gewählt wurde es durch das Festkomitee Kölner Karneval im Hinblick auf sein 500-jähriges Bestehen im Jahr 2323.

Wie jedes Jahr startet der Straßenkarneval an Weiberfastnacht mit der offiziellen Eröffnung durch das Kölner Dreigestirn um 11.11 Uhr auf dem Alter Markt. Danach zieht es dann viele zu uns in die Kölner Südstadt, wo um 13.30 Uhr „Jan un Griet“, eine Szene aus der Kölner Historie, an der Severinstorburg aufgeführt wird.

Am Karnevalsfreitag geht das karnevalistische Programm dann ab 16.30 Uhr mit dem Sternmarsch der Kölner Veedelsvereine weiter und wird mit einem Musik-Event am Alter Markt abgerundet.

Bitte beachten Sie, dass das Büro von Wort für Wort an Weiberfastnacht nur bis 13.00 Uhr geöffnet sein wird, denn an ruhiges Arbeiten ist hier in der Südstadt dann nicht mehr zu denken. Am Karnevalsfreitag steht Ihnen unser Wort für Wort-Team aber wieder zu den gewohnten Servicezeiten zur Verfügung.

Am Karnevalssonntag ziehen ab 11.11 Uhr, beginnend am Chlodwigplatz, die Schull- un Veedelszöch durch die Kölner Innenstadt. Die Schull- un Veedelszöch sind ein Zusammenschluss aus den Veedelszöch der Vereine der einzelnen Stadtviertel und den Schullzöch, an denen sich etwa 50 Schulen aus Köln beteiligen. Für viele Kölner ist dieser traditionelle Zug sogar sehenswerter als der weithin bekannte Rosenmontagszug und auch der WDR und Radio Köln 107,1 übertragen das Geschehen live.

Am Rosenmontag findet mit dem traditionellen Rosenmontagszug dann der Höhepunkt des Kölner Straßenkarnevals statt. Der Zug startet gegen 10.30 Uhr am Chlodwigplatz und zieht anschließend vier Stunden lang durch die Stadt. Den aktuellen Zugweg für den diesjährigen Rosenmontagszug finden Sie hier.

Am Veilchendienstag findet abschließend um Mitternacht die traditionelle „Nubbelverbrennung“ statt. Mit der Verbrennung der Nubbel sollen auch die im Karneval begangenen Sünden der Jecken eliminiert werden.

Da Rosenmontag der höchste Feiertag in Köln ist, bleibt auch unser Büro an diesem Tag geschlossen. Ab Dienstag gelten wieder unsere üblichen Zeiten.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß im Karneval!

Ihr Team von Wort für Wort

Internationaler Tag der Muttersprache

Seit dem Jahr 2000 wird jährlich am 21. Februar der von der UNESCO ausgerufene „Internationale Tag der Muttersprache“ begangen. Er dient dazu, die Vielfalt der Sprachen zu erhalten und das Bewusstsein für die Muttersprache zu schärfen.

Fast die Hälfte der Weltsprachen ist vom Aussterben bedroht

Tag der Muttersprache 2014

fotolia © Jérôme Rommé

Weltweit werden etwa 6.000 verschiedene Sprachen gesprochen, von denen die meisten lokale Sprachen sind. So gibt es in Indien beispielsweise über 750 lokale und regionale Sprachen. Doch über 2.500 dieser Weltsprachen laufen Gefahr, in naher Zukunft auszusterben. Der „UNESCO-Weltatlas der bedrohten Sprachen“ führt diese vom Verschwinden bedrohten Sprachen auf. Laut UNESCO befinden sich derzeit 2.471 Sprachen in Gefahr und für weitere 646 Sprachen ist die Lage noch kritischer, sie gelten als „akut bedroht“. Hier können Sie sich einen Einblick in den aktuellen „UNESCO-Weltatlas der bedrohten Sprachen“ verschaffen. Auslöser für die Gefährdung vieler Sprachen ist die Verstädterung in zahlreichen Regionen. Des Weiteren führen auch Migration und die Vermischung der verschiedenen Sprachen dazu, dass die Sprachenvielfalt immer mehr abnimmt.

Bedrohte Regionalsprachen in Deutschland

Auch Deutschland bleibt von diesen Problemen nicht unberührt: Bereits 13 deutsche Regionalsprachen sind im „UNESCO Weltatlas der bedrohten Sprachen“ aufgeführt. Zu den bedrohten deutschen Regionalsprachen und Mundarten gehören Nordfriesisch, Saterfriesisch, Sorbisch, Bairisch, Moselfränkisch, Rheinfränkisch und Allemannisch. Die vom Aussterben bedrohten Minderheitssprachen sind Jütländisch und Romani.

Wörter, die aus dem Deutschen zu verschwinden drohen

Zum Tag der Muttersprache stellte der Radiosender WDR ein Lexikon mit Wörtern zusammen, die Gefahr laufen, aus unserer deutschen Muttersprache zu verschwinden. Laut Dr. Werner Scholze-Stubenrecht, Leiter der Duden-Redaktion, gehen viele dieser Wörter aufgrund des technischen Fortschritts verloren oder einfach deshalb, weil es gewisse Dinge nicht mehr gibt. So ergeht es zum Beispiel dem Wort „Wählscheibe“, das im Laufe der Zeit, bedingt durch die technische Entwicklung, durch die Begriffe „Tastatur“ oder nun auch „Touchscreen“ ersetzt wurde. Weitere Begriffe, die in diesem Lexikon aufgeführt werden, sind: Spülstein, Flederwisch, knorke, Stelldichein oder auch Fisimatenten. Falls Sie nun neugierig sind, was sich hinter diesen bedrohten Wörtern verbirgt, können Sie unter diesem Link das Lexikon des WDR finden.

Folgen des Rückgangs der Sprachenvielfalt

Der Rückgang der Sprachenvielfalt und das damit verbundene Aussterben vieler Sprachen können schwerwiegende Folgen haben. Jede Sprache repräsentiert auch die Werte, Traditionen und Besonderheiten einer bestimmten Kultur. Stirbt also eine Sprache, stirbt auch immer ein Teil der Geschichte und der kulturellen Traditionen einer Gemeinschaft. Aus diesem Grund setzt sich die UNESCO weiterhin mithilfe von Förderprojekten für die Erhaltung von Lokal- und Regionalsprachen ein und rief im Jahr 2000 den „Internationalen Tag der Muttersprache“ aus, um weltweit ein größeres Bewusstsein für die Bedeutsamkeit der Sprachenvielfalt und der Muttersprache zu schaffen.

Der Schauspieler Jean-Paul Belmondo brachte die Bedeutung der Muttersprache treffend auf den Punkt: „Auch ein Mensch, der zwanzig Sprachen beherrscht, gebraucht seine Muttersprache, wenn er sich in den Finger schneidet.“ Ein weiteres Plädoyer für die Erhaltung der Sprachenvielfalt.