Buchtipp Februar 2013: Zsuzsa Bánk – Die hellen Tage

Liebevoll beschreibt Zsuzsa Bánk nicht nur die hellen Tage einer tiefen Freundschaft, die im frühen Kindesalter begann

Titel: Die hellen Tage

Autorin: Zsuzsa Bánk

Verlag: S. Fischer (2011)

Genre: Roman

Kurzinhalt von Zsuzsa Bánks Die hellen Tage:

In einer süddeutschen Kleinstadt erlebt das Mädchen Seri „helle Tage“ der Kindheit im Garten ihrer Freundin Aja, die aus einer ungarischen Artistenfamilie stammt und mit ihrer Mutter in einer Baracke am Stadtrand wohnt. Aber schon die scheinbar heile Welt ihrer Kindheit in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts hat einen unsichtbaren Sprung: Seris Vater starb kurz nach ihrer Geburt und Ajas Vater, der als Trapezkünstler in einem Zirkus arbeitet, kommt nur einmal im Jahr zu Besuch. Karl, der gemeinsame Freund der Mädchen, hat seinen jüngeren Bruder verloren, der in ein fremdes Auto gestiegen und nie wiedergekommen ist.
Es sind die Mütter, die Karl und die Mädchen durch die Strömungen und Untiefen ihrer Kindheit lotsen und die ihnen beibringen, keine Angst vor dem Leben haben zu müssen und sich in seine Mitte zu begeben.

Warum ich den Roman Die hellen Tage so empfehlenswert finde:

Über dieses Buch hatte ich eine Besprechung im Rundfunk gehört und war schon von der Rezension begeistert. Wie viel mehr, als ich das Buch dann endlich lesen konnte. Im Mittelpunkt stehen drei Familien, Mütter und deren Kinder, die alle eine bewegte, teils tragische Geschichte haben und deren Schicksale auf magische Weise miteinander verwoben sind. So menschenfreundliche, liebevolle und umfassende Charakterbilder sind mir in den letzten Jahren beim Lesen nicht oft untergekommen. Diese Figuren, eigentlich eher unscheinbar und durchschnittlich, wachsen über sich hinaus und beweisen in schwierigen Momenten Größe, die man ihnen zunächst nicht zugetraut hätte. Bemerkenswert auch die Zeitspanne, die das Buch umfasst: Die Leser begleiten die Protagonistinnen von der frühen Kindheit bis ins Erwachsenenalter, in dem ihre Freundschaft auf die Probe gestellt wird.

Bereits die ersten Seiten dieser Leseprobe auf der Website des Verlags wecken Lust auf mehr.

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