Buchtipp Oktober 2012: John Green – Margos Spuren

John Green: Margos SpurenDetektivroman, Roadmovie oder Liebesgeschichte? Ein wendungsvoller Roman von John Green

Titel: Margos Spuren

Autor: John Green

Übersetzerin: Sophie Zeitz

Verlag: Hanser (2010)

Genre: Roman (336 Seiten, empfohlen ab 13 Jahren)

Kurzinhalt von John Greens Margos Spuren:

Quentin, der Protagonist dieses spannenden Romans von John Green, schwärmte schon als kleiner Junge für die impulsive Margo – und schon damals war sie ihm ein Rätsel: Niemand konnte so mutig und entschlossen sein wie sie, niemand wirkte so unnahbar. Nachdem Quentin, mittlerweile 15 Jahre alt, Margo bei einem nächtlichen Rachefeldzug geholfen hat, verschwindet diese urplötzlich und hinterlässt geheimnisvolle Spuren. Quentin ist verwirrt: Sind die Spuren für ihn ausgelegt? Soll er die Suche nach ihr aufnehmen? Schließlich verfolgt er jeden Hinweis, kombiniert, recherchiert und befindet sich inmitten eines aufregenden Abenteuers, irgendwo zwischen Roadmovie, Detektiv- und Liebesgeschichte.

Warum ich das Buch von John Green so lesenswert finde:

Mit großer Leichtigkeit beschreibt John Green in diesem Entwicklungsroman eine besondere Episode im Leben seines „Helden“, der hier nur Q genannt wird. Schnoddrig, zuweilen derb und anzüglich in der Sprache, wird die Geschichte entrollt, und sie trifft in Stil und Inhalt exakt das Lebensgefühl, das 15-Jährige haben, wie sie die Welt und ihre Mitmenschen sehen. Man fühlt sich beim Lesen zuweilen an die eigene Jugend erinnert und daran, wie verwirrend sich damals die Beziehungen zu Freunden und den Eltern gestalten konnten. Die spannende Story erzählt der Autor temporeich und mit unvorhersehbaren Wendungen. Kunstvoll verpackt in die Detektivgeschichte sind Themen, die tiefer gehen: Wie weit entspricht das Bild, das man sich von jemandem macht, eigentlich der Realität? Kann man anderen Menschen vorurteilsfrei begegnen, ohne sie in irgendwelche Schubladen zu packen? Die jugendlichen Figuren mag man sofort, aber auch die Erwachsenen, hier nur Randfiguren, werden mit großer Sensibilität und Sympathie gezeichnet. Eines der besten Bücher, das ich in der letzten Zeit in die Hände bekam.

Übrigens: Erst später erfuhr ich, dass es sich hierbei um ein Jugendbuch (ab 13 Jahren) handelt. Aber es ist extrem lesenswert für alle Altersklassen! Mit dieser Leseprobe können Sie sich selbst davon überzeugen.

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