Buchtipp Juli 2013: Vanessa Diffenbaugh – Die verborgene Sprache der Blumen

Wie  die verborgene Sprache der Blumen einem Waisenkind hilft, sein Leben zu meistern

Buchtipp unserer Praktikantin

Titel: Die verborgene Sprache der Blumen

Autorin: Vanessa Diffenbaugh

Übersetzerin: Karin Dufner

Verlag: Knaur (2012)

 

Kurzinhalt von Vanessa Diffenbaughs Die verborgene Sprache der Blumen:

In diesem Roman von Vanessa Diffenbaugh steht die 18-jährige Victoria, die ihr bisheriges Leben in Waisenhäusern und Pflegefamilien verbracht hat, auf einmal ganz allein, ohne Wohnung, ohne Geld und scheinbar ohne Zukunft, da. Nichtmals mehr Meredith, ihre Sozialarbeiterin, kann ihr nach dem Erreichen ihrer Volljährigkeit helfen. Nachdem Victoria einige Nächte allein im Park verbracht hat, bekommt sie die Möglichkeit, in einem Blumenladen zu arbeiten. Dort intensiviert sie nicht nur die als Kind gelernte Sprache der Blumen, sondern lernt auch Grant kennen, der ihr Leben vollkommen verändern wird.

Warum mich Die verborgene Sprache der Blumen so fasziniert:

In der Stadtbibliothek bin ich auf das Buch von Vanessa Diffenbaugh gestoßen, das dort bei den Bestsellern stand. Die traurige Geschichte von Victoria, die sich keiner Pflegefamilie anpassen wollte, hat mich fasziniert. Trotz Selbstzweifeln, einem Gefühl von Trostlosigkeit und Hoffnungslosigkeit sowie Schuldgefühlen gelingt es ihr nicht nur, ihren Job zu behalten, sondern sie schafft es sogar, sich mit ihrer Fähigkeit, die Sprache der Blumen zu beherrschen, selbstständig zu machen. Obwohl sie sich nur auf ihre Arbeit konzentriert, verliebt sie sich eines Tages gegen ihren Willen. Victoria hat sich schon immer gegen jegliche Art von Zuneigung gewehrt und hat nie Gefühle für jemanden zugelassen. Außer für Elisabeth, bei ihr hat sie gewohnt, als sie 9 Jahre alt war, und von ihr wollte sie unbedingt adoptiert werden. Jedoch klappte dies nicht und ihre Beziehung nahm ein dramatisches Ende.

Vanessa Diffenbaugh wechselt in diesem Buch in den zeitlichen Ebenen: Sie erzählt sowohl aus der Perspektive der 9-jährigen als auch aus der Sicht der 18-jährigen Victoria, was den Leser aber keinesfalls irritiert. Dieser hat von Anfang an Mitgefühl mit Victoria und zugleich bewundert er, wie sie ihr Leben ohne fremde Hilfe meistert.

Diese Geschichte hat ein außergewöhnliches Happy End mit sehr viel Liebe, die Victoria ihr Leben lang vermisst hat. Vanessa Diffenbaugh beschreibt eindrucksvoll, wie es möglich ist, mit viel Kraft und Mühe glücklich zu werden, und zugleich lernt man auch eine Menge über die Sprache der Blumen.

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