ProvenExpert: Kundenbewertungen mit Note „SEHR GUT“ und „Top-Empfehlung 2017“

Wort für Wort sagt danke für Kundenbewertungen mit Note „SEHR GUT“ und „Top-Empfehlung 2017“ bei ProvenExpert

Konstruktive Kritik ist ein Ansporn, um sich ständig zu verbessern. Deshalb stellen wir uns gerne dem Urteil unserer Kunden und rufen sie seit gut einem Jahr dazu auf, uns über den Online-Empfehlungsservice ProvenExpert zu bewerten.

Nobody is perfect – vereinzelt bekommen wir über ProvenExpert auch einmal einen kritischen Kommentar, den wir dann prüfen und uns zu Herzen nehmen.

Dass wir aber so viele positive Bewertungen von Ihnen erhalten würden, das hat unsere Erwartungen bei weitem übertroffen und uns unglaublich gefreut!

So haben wir innerhalb von 12 Monaten mehr als 50-mal mindestens 4,5 von 5 möglichen Sternen von Ihnen, unseren Kunden, erhalten – und 95 Prozent von Ihnen würden uns  weiterempfehlen.

Wir bedanken uns herzlich für das gezeigte Vertrauen und versprechen Ihnen, auch in Zukunft mit vollem Einsatz für Sie und Ihre Projekte da zu sein! 

Ihr Team von Wort für Wort

Fake News ist Anglizismus des Jahres 2016

Fake News wurde Ende Januar zum Anglizismus des Jahres 2016 gewählt. Unsere Lektoren und Übersetzer in Köln hatten schon mit Spannung auf die Entscheidung der Jury der unabhängigen Initiative Anglizismus des Jahres unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Anatol Stefanowitsch (Freie Universität Berlin) gewartet.

Fake News ist Anglizismus des Jahres 2016

Dieser Ausdruck überzeuge nicht nur wegen seiner „überwältigenden und anhaltenden öffentlichen Präsenz“, sondern auch, weil mit Fake News eine Lücke im deutschen Wortschatz geschlossen worden sei, begründete die Jury ihre Entscheidung.

Laut Jury tauchte der Ausdruck Fake News im Englischen bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts auf und bezeichnete bewusste Falschmeldungen in Zeitungen, blieb aber lange Zeit eine Gelegenheitserscheinung. Erst mit dem Einzug der sozialen Medien wanderte der Ausdruck in den allgemeinen Sprachgebrauch. Zunächst wurden erfundene Nachrichten wie beispielsweise Todesanzeigen von Prominenten Fake News genannt, die zu Unterhaltungszwecken oder dem verstärkten Besuch von Websites dienen sollten. Ab 2014 tauchte der Ausdruck dann auch vereinzelt im Deutschen auf, konnte sich aber zunächst nicht gegen Wörter wie Hoax-Nachricht durchsetzen. Erst mit einer weiteren Bedeutungsverschiebung des Begriffs im Zuge des US-Präsidentschaftswahlkampfs 2016 setzte sich Fake News auch im deutschen Sprachgebrauch durch. Mit dem Wort werden jetzt politisch motivierte Falschmeldungen bezeichnet, wie sie Donald Trump in seinem Wahlkampf verwendete. Mit dieser Art von Nachrichten sollen Menschen bewusst manipuliert werden. Mittlerweile werde der Ausdruck im allgemeinen Sprachgebrauch dazu verwendet, Meldungen, die nicht in das eigene Weltbild passen, herabzusetzen, so die Jury.

Fake News überzeugte nach Meinung der Jury als Anglizismus des Jahres 2016 auch deshalb, weil es keine treffende deutsche Entsprechung gäbe. Existierende Wörter wie Falschmeldung oder Falschnachrichten würden nicht „zwischen bewusster Irreführung und ehrlichen Fehlern in der Berichterstattung“ unterscheiden. Mit dem Adjektiv fake werden jedoch nur „bewusste, in Täuschungsabsicht hergestellte Nachbildungen von Dingen“ bezeichnet. Das Wort Propaganda würde dem Begriff ebenfalls nicht gerecht, da diese auf die systematische, tiefgreifende Beeinflussung des öffentlichen Bewusstseins abziele, Fake News hingegen eher auf die „Bestätigung bestehender Vorurteile bei bestimmten Zielgruppen“. Ein Versuch, den Begriff einzudeutschen, wurde mit der Wortneuschöpfung Fakenachrichten unternommen.

 Anglizismus des Jahres 2016 – weitere Platzierungen

Den zweiten Platz errang das Wort Darknet, mit dem geschlossene, nicht für jedermann zugängliche Bereiche des Internets bezeichnet werden. Aufmerksamkeit erregte das Wort, als sich nach dem Amoklauf in München Mitte 2016 herausstellte, dass der Täter seine Waffe im Darknet erworben hatte. Seitdem stehe das Wort laut Jury im allgemeinen Sprachgebrauch für die negativen Seiten des Internets. Allerdings ist hier anzumerken, dass das Darknet nicht nur für kriminelle Zwecke genutzt wird, sondern auch seine positiven Seiten hat. Viele User kommen aus Ländern, in denen die Meinungsfreiheit eingeschränkt ist. In Syrien, im Iran und anderen Ländern nutzen die Menschen die Anonymität des Darknets, um ihre Meinung frei zu äußern, ohne Konsequenzen der Regierung fürchten zu müssen. Während der Revolution in Ägypten 2011 nutzte die Bevölkerung das Darknet, um miteinander zu kommunizieren, nachdem die Regierung Internetanbieter aufgefordert hatte, ihre Dienste einzustellen. Und auch in China können User die von der Regierung blockierte Seite von Facebook über das Darknet erreichen.

Der Anglizismus Hate Speech erreichte den dritten Platz im Rennen um den Titel Anglizismus des Jahres 2016. Er bezeichnet Beiträge in sozialen Medien, „die irgendwo zwischen Volksverhetzung und diskriminierender Beleidigung liegen“.

 Frühere Anglizismen des Jahres

Im Jahr 2015 gewann den Wettbewerb Anglizismus des Jahres Refugees Welcome, 2014 das Wort Blackfacing, 2013 die Nachsilbe -gate, 2012 Crowdfunding und im Jahr 2010 das Verb leaken.

Anglizismus des Jahres

Das Englische hat aufgrund seiner Rolle als weltweite Verkehrssprache enormen Einfluss auf andere Sprachen und deren Wortschatz, weshalb es nicht verwunderlich ist, dass viele englische Begriffe in andere Sprachen entlehnt werden. Seit 2010 wird jährlich ein im deutschen Sprachgebrauch besonders präsentes englisches Lehnwort zum Anglizismus des Jahres gewählt.

Die Lektoren und Korrektoren von Wort für Wort spüren natürlich auch täglich den Trend zur Verwendung von Anglizismen in deutschen Texten. Insbesondere im Bereich Werbung, Marketing, Film, Media und Suchmaschinenoptimierung sind englische Fachtermini heute nicht mehr wegzudenken. Unsere Lektoren und Übersetzer sind sich diesem Phänomen bewusst und unterstützen unsere Kunden mit ihrer Expertise bei der Erstellung sprachlich und fachsprachlich korrekter Texte und Übersetzungen.

6. Kölner Leselauf – Wort für Wort war wieder mit am Start

Kölner Leselauf-Team von Wort für Wort

 

 

 

 

 

 

Am 9.6.2016 hieß es zum sechsten Mal: radeln und laufen für den guten Zweck!

Fitness top, Stimmung top, Wetter top! In einem Satz: die besten Voraussetzungen für einen erfolgreichen 6. Kölner Leselauf.

Das inzwischen schon routinierte Wort für Wort-Team wurde in diesem Jahr mit der doppelten Distanz herausgefordert. Es sollten statt der bisherigen fünf Kilometer nun zehn Kilometer zurückgelegt werden! Aber es gab keinen Grund für Zweifel: Warum nicht eine besondere Herausforderung annehmen, so wie im gewohnten Wort für Wort-Alltag? Wenn Lektorats- oder Übersetzungsaufträge mit knappen und fast unrealistischen Timings gemeistert werden können, dann sicher auch ein Zehn-Kilometer-Lauf! Außerdem wissen die Läufer, dass sie für eine gute Sache schwitzen.

Es gibt über 7,5 Mio. funktionale Analphabeten in Deutschland, 15,4 Prozent der Grundschüler erreichen nicht die Mindeststandards beim Lesen. 18,5 Prozent der 15-Jährigen können nur auf Grundschulniveau schreiben und lesen. Außerdem haben 50.000 Schüler keinen Abschluss und 150.000 Jugendliche keine Ausbildung.
Der gesamte Erlös des Leselaufs fließt eins zu eins, in Form von Spenden und Startgeldern, in die Neueinrichtung und den Erhalt von Leseclubs. Mit bisher 50 Leseclubs an Schulen im Großraum Köln-Bonn werden mittlerweile sehr erfolgreich über 10.000 Schülerinnen und Schüler erreicht. Der Bedarf ist trotzdem weiterhin groß: Bei über 100 weiteren Schulen wäre es möglich, einen Leseclub einzurichten.

Über 1.500 motivierte Radfahrer und Läufer starteten beim 6. Kölner Leselauf

Bevor sich die Läufer ihrer Challenge stellen konnten, traten zuerst die Fahrradfahrer des Kölner Leselaufs in die Pedale und meisterten die Strecke vom Müngersdorfer Stadion bis zum Dom und zurück.

Später am Abend fiel der Startschuss für über 1.100 Läufer. Musikalische Begleitung sorgte zusätzlich für gute Stimmung. Eine Trommelgruppe schaffte mit ihren mitreißenden Rhythmen ausreichend Motivation und ein am Seitenrand stehendes Gitarre-Saxofon-Duo warf den Läufern ein motivierendes Lächeln zu. Auf den letzten Kilometern zum Zieleinlauf feuerte eine kleine Schülerband die Teilnehmer klangvoll an.

Das Wort für Wort-Team zeigte Ausdauer und hielt die zehn Kilometer bis zum Schluss durch! Und dann hieß es: Platz drei und Platz vier für das motivierte Lektorats- und Übersetzungsbüro aus der Kölner Südstadt … allerdings von hinten gerechnet!
Aber beim Kölner Leselauf zählt nicht nur das Ergebnis, sondern auch der Wille. Genau wie bei den Kindern und Jugendlichen, die durch diese Aktion gefördert werden sollen.

Genug Gründe für Wort für Wort, sich immer wieder für diesen guten Zweck zu engagieren.

Kölner Leselauf Belohnung

Zurück im Büro gab es sogar noch eine kleine Belohnung.

Lust aufs Lesen bekommen? Dann stöbern Sie doch mal in unseren Buchtipps!
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