Auflösung unseres Weihnachts-Gewinnspiels

Hier nun wie versprochen die Auflösung unseres Weihnachts-Gewinnspiels
Wie „weihnachtsfest“ sind Sie?

 

Richtig waren folgende Antworten:

1. Jehoschua, Isa und Josua, all dies sind andere Namen für

  a) Jesus

2. Seit wann gibt es eine Adventszeit?

  a) 4. Jahrhundert

3. Wann feiern russisch-orthodoxe Christen Weihnachten?

b) am 7. Januar

 

Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir 10 x 1 Buch aus unseren Lesetipps. Die Gewinner werden von uns benachrichtigt.

Harry Potter aus dem Computer!

Wie kreativ ist künstliche Intelligenz?

Da stutzten aber einige in der zweiten Dezemberwoche: ein neuer Harry Potter? Ganz ohne große Ankündigung und Marketing-Tamtam?
Na ja, immerhin passt das relativ schmale Buch namentlich in die Romanreihe von Joanne K. Rowling, deren Bände – zwischen 1997 und 2016 mit einer Gesamtauflage von etwa einer halben Milliarde Exemplaren erschienen – den größten Bucherfolg der 2000er-Jahre und die zweiterfolgreichste Filmreihe der Geschichte repräsentieren.

Aber irgendwie ist bei dem hier, nach bisher acht Bänden der Erfolgsautorin, alles ein wenig anders – nicht nur der sperrige Titel „Harry Potter und das Porträt von so etwas wie einem großen Haufen Asche“.

Vollständige Verwirrung stellt sich spätestens beim Schmökern im 13. Kapitel „Der Gutaussehende“ ein, das jetzt veröffentlicht wurde. Bekannte Namen und Inhalte prallen auf einen Schreibstil, der mittig zwischen Blindtext und Gebrauchsanweisungen für Elektrokleingeräte aus chinesischer Fertigung angesiedelt zu sein scheint. Wenn man nach zwei, drei Sätzen erst einmal aufgehört hat, nach einem wie auch immer gearteten erzählerischen roten Faden zu suchen, legt man das Buch entweder schnell aus der Hand – oder lacht sich über die aneinandergereihten Sätze voller sinnfreier Blödeleien schlapp.

Probe gefällig?

„‚Gar nicht mehr so hübsch‘, dachte Harry, als er Hermine in die scharfe Soße tunkte.“ Oder „Harry riss sich die Augen aus dem Kopf und warf sie tief in den Wald. Voldemort schaute überrascht zu Harry, der nun nichts mehr sehen konnte.“

Also, Tränen aus den Augenwinkeln wischen, tief Luft holen – hier kommt die Aufklärung.

Tatsächlich stammt dieser Harry Potter natürlich nicht aus der Feder der legendären Joanne K. Rowling, deren kreatives Verdienst es vor allem ist, eine derart in sich geschlossene und stimmige Fantasie-Welt unendlich detailreich ersonnen und beschrieben zu haben. Vielmehr haben die experimentellen Köpfe der aus Schreibern, Künstlern, Entwicklern und Maschinen bestehenden amerikanischen Gruppe „Botnik“ http://www.botnik.org/ alle verfügbaren HP-Bände in einen Rechner eingelesen und dann eine Software ermuntert, der Heldensaga einen weiteren Band hinzuzuaddieren. Die künstliche Intelligenz des Programms merkte sich also Namen, Charakterbeschreibungen sowie Erzählverläufe und lernte, was einen typischen Harry-Potter-Satz ausmacht. Dann machte sie sich ohne Hemmungen ans kreative Schreiben.

Das Ergebnis ist ein „Text“, der dem mit der Reihe vertrauten Leser einerseits vielfältige Erlebnisse des Wiedererkennens beschert, andererseits aber ohne jeden Zusammenhang und ohne Sinnhaftigkeit auskommen muss – so wie
„Das Hausschwein von Hufflepuff blähte sich auf wie eine Kröte. Dumbledore lächelte es an und legte seine Hand auf den Kopf: ,Du sollst nun Hagrid sein.ʻ“

Ein interessantes Experiment also, das zwar grandios in die Hose gegangen ist, aber immerhin zeigt, dass künstliche Intelligenz noch lange nicht intelligent oder gar kreativ genug ist für die Erstellung verständlicher und origineller Texte.

Deshalb unser Tipp: Lassen Sie Ihre Texte auch weiterhin bei Wort für Wort erstellen – von Menschen, die sowohl von der Materie als auch von der Sprache etwas verstehen.

http://botnik.org/content/harry-potter.html

Jamaika-Aus ist Wort des Jahres 2017

Als die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) am 8. Dezember zum 41. Mal das Wort des Jahres bekanntgab, wird das Ergebnis kaum jemanden überrascht haben:

Die Beendigung der Sondierungsgespräche über eine schwarz-gelb-grüne Koalition durch die FDP am 19. November lag da gerade knapp drei Wochen zurück, und bis dahin hatte das Thema „JA-maika oder NEIN-maika?“ (Bild, 18.11.2017) die Inlandsnachrichten geraume Zeit klar dominiert.

Jamaica-Aus Wort für Wort© erlire – Fotolia.com

Der Begriff „Jamaika“ wurde schon in den 1990er Jahren verwendet, als es um die Beschreibung (denkbarer) Koalitionen von „schwarzer“ CDU/CSU, „gelber“ FDP und den GRÜNEN ging, weil eben dies die Flaggenfarben des karibischen Inselstaates sind. Interessant ist, wie schon bald nach der Bundestagswahl am 24. September und der kurzfristigen Entscheidung der SPD, in die parlamentarische Opposition gehen zu wollen, die nun denkbare „Jamaika-Koalition“ in der öffentlichen Diskussion auf „Jamaika“ verkürzt wurde und wie dabei in nur wenigen Wochen die Aussprache von „Dschamäika“ über „Dschamaika“ zu „Jamaika“ (mit J wie Ja) eingedeutscht wurde.

Das Jamaika-Aus bringt das abrupte Ende multilateraler Koalitionsbemühungen, die einen wesentlichen Teil des politischen Jahres in der Bundesrepublik geprägt haben, in prägnanter Form auf den Punkt und erfüllt damit das Hauptkriterium der GfdS für ihr Wort des Jahres: Hauptvorstand und wissenschaftliche Mitarbeiter interessieren sich nicht für besonders häufig verwendete Ausdrücke, sondern wählen solche, die das zu Ende gehende Jahr treffend charakterisieren.


Das gilt natürlich auch für die neun Begriffe, die zusammen mit dem Sieger als die Top Ten eines Jahres veröffentlicht werden. Die Lektüre der gewählten Begriffe und ihrer Begründungen ist durchaus unterhaltsam und vermittelt eine Art Jahresrückblick im Schnelldurchgang.

Platz 2: Ehe für alle

Nicht tatsächlich „für alle“, aber für gleichgeschlechtliche Paare ist die Ehe seit dem 1. Oktober 2017 eine Option, nachdem der Bundestag dies am 30. Juni beschlossen hatte. Damit bezeichnet die „Ehe“ nicht länger nur den „gesetzlich anerkannten Lebensbund von Mann und Frau“.

Platz 3: me too

Unter dem Hashtag „#MeToo“ solidarisieren sich seit Oktober 2017 von sexuellen Übergriffen betroffene Frauen, um auf die weite Verbreitung des Übels hinzuweisen und z. T. auch, um Täter zu benennen.

Platz 4: covfefe

Mit diesem Buchstabengebilde hat es wohl erstmals ein Tippfehler zu einer derartigen Bedeutungsaufwertung gebracht. Twitter-Präsident Trump erntete für den nie erklärten Tweet „Despite the constant negative press covfefe“ („Trotz der konstant negativen Presse-‚covfefe‘“) weltweit Hohn und Spott, die GfdS-Juroren sahen darin eine typischerweise bei Populisten anzutreffende „neumedial gestützte Informationsverknappung“.

Platz 5: Echokammer

Die sozialen Medien versorgen ihre Nutzer vornehmlich mit solchen Inhalten, die sie für passend zu deren zuvor analysierten Interessengebieten halten. Die Folge kann eine Spirale der Bestätigung von Meinungen und Ideologien sein, wenn nur noch kommuniziert wird, was der Nutzer ohnehin befürwortet.

Platz 6: Obergrenze

Dieser zentrale Ausdruck aus der „Flüchtlingsdebatte“ steht für die gerade noch vertretbare Anzahl an Menschen, die in unsere Gesellschaft aufgenommen und integriert werden sollen. Sie variiert mit der ideologischen Ausrichtung und kann fix oder variabel sein („flexible Obergrenze“, „atmender Deckel“).

Platz 7: Diesel-Gipfel

Werden keine weiteren Maßnahmen ergriffen, drohen Dieselfahrzeugen infolge ihrer Schadstoffemissionen künftig zumindest lokale Fahrverbote. Um diese abzuwenden, lud die Bundesregierung Vertreter des Bundes, der Länder, der Kommunen und der Industrie zu zwei Spitzentreffen ein, auf denen geeignete Schritte erörtert und die Investition von mehreren Milliarden Euro zur Lösung der Problematik beschlossen wurden.

Platz 8: Videobeweis

Wie in anderen Sportarten soll seit 2017 auch in der Fußballbundesliga die Auswertung von Videoaufzeichnungen für die Absicherung von Schiedsrichterentscheidungen und mehr Gerechtigkeit auf dem Platz sorgen. Der „Videoassistent“ verfolgt die Begegnung auf einem Bildschirm und steht über Funk mit dem Schiedsrichter in Verbindung.

Platz 9: Denkmal der Schande

Diese Bezeichnung, die der nationalistische AfD-Politiker Björn Höcke für das Berliner Holocaust-Mahnmal verwendete, nahm die GfdS-Jury als ein Beispiel für den Versuch von Rechtspopulisten, die Grenzen des Denkbaren und Sagbaren bewusst provozierend zu verschieben.

Platz 10: hyggelig

Dieses Wort, das im Dänischen gemütlich, angenehm, nett bedeutet, steht für ein entsprechendes Lebensgefühl und ist ein Beleg für das Eindeutschen von Wörtern auch aus anderen als der englischen Sprache.

Wenn Sie tiefer in das Thema Wort des Jahres einsteigen möchten: https://gfds.de/aktionen/wort-des-jahres/

Gern reicht das Team von Wort für Wort auch Ihre Vorschläge für das Wort des Jahres 2018 ein.

Mailen Sie Ihr Wort des Jahres einfach an:

kontakt@wortfuerwort.de

Marketing-Übersetzungen – der Spagat zwischen Wirtschaftlichkeit und Wirkung

Für Unternehmen sind Marketing-Übersetzungen heute wichtiger denn je, denn Internationalität ist längst keine Option mehr, sondern ein Muss. B2B und B2C werden durch Globalisierung und Digitalisierung gleichermaßen vor neue Herausforderungen gestellt. Den Marketingverantwortlichen muss dabei der Spagat zwischen Wirtschaftlichkeit und der richtigen Wirkung gelingen, um den Weg zu ausländischen Märkten zu ebnen.

Mit professionellen Marketing-Übersetzungen, die unsere erfahrenen Übersetzer und Copywriter (Native Speaker der Zielsprache) für Sie oder Ihre Agenturkunden erstellen, tragen wir zu Ihrem Unternehmenserfolg im Ausland bei.

Internationales Verständnis der Marke

Das höchste Ziel eines Unternehmens ist es, in den Köpfen von Geschäftspartnern bzw. Endkunden zu einer Marke zu werden, die bestimmte Prinzipien, Versprechen oder sogar eine Lebensart verkörpert, im günstigsten Fall eine stimmige Einheit, die unter Umständen – mehr noch als die Qualität oder der Preis – zum vorrangigen Verkaufsargument wird.

Werden die Grenzen des eigenen Landes verlassen, muss die im Zielland vermittelte Vorstellung genauso klar, eindeutig, zwingend und überzeugend sein. Dabei genügt es nicht, Marketingtexte „wörtlich“ in eine andere Sprache zu übersetzen.

Die Marke muss international verständlich sein. Da es den internationalen Markt aber nicht gibt, muss sie den einzelnen Märkten, die die globalisierte Wirtschaft bilden, erschlossen werden. Wort für Wort arbeitet mit professionellen Übersetzern und Copywritern (Native Speakern) zusammen, die in dem jeweiligen Land leben und mit dessen Kultur vertraut sind. So wird bei Marketing-Übersetzungen nicht nur in die Sprache, sondern auch in das „landestypische Verständnis“ übersetzt.

Mehr als eine Übersetzung

Höchstes Ziel ist es also, die Marke glaubwürdig und sprachgerecht zu vermitteln. Die Aufgabe des Übersetzers für Marketingtexte wird in diesem Kontext zu einem komplexen Mosaik.

Neben perfekten Kenntnissen beider Kulturkreise, die nicht nur bei Marketing-Übersetzungen unerlässlich sind, muss der Übersetzer auch das Talent und die fachbezogene Kompetenz besitzen, die Unternehmensphilosophie verständlich und erspürbar in die Zielsprache zu übertragen. Er ist in dieser Hinsicht Linguist und Textpsychologe, der um die Wirkung von Kolorit und Duktus weiß.

Darüber hinaus ist für wirksame Marketing-Übersetzungen ein hohes Maß an Eigenständigkeit und Kreativität erforderlich: Wortspiele, geflügelte Worte, Sinnsprüche und Alliterationen lassen sich nicht immer ohne Weiteres wiedergeben: Einfallsreichtum ist gefragt. Der Übersetzer ist also auch Werbetexter in seiner Muttersprache.

Doch die Übertragung einer Markenbotschaft oder eines Produktnamens birgt noch ganz andere Tücken: So kann es z. B. passieren, dass die sorgsam ausgewählten Referenzen aufgrund anderer historischer oder geschäftlicher Hintergründe im Zielland überhaupt nicht nachvollziehbar sind. Im schlimmsten Fall besteht sogar die Gefahr, dass ethische, politische oder religiöse Prinzipien der Zielkultur verletzt oder heikle Assoziationen hervorgerufen werden. Hier muss der Übersetzer zum Berater werden und in der Lage sein, dem Kunden schlüssig und konkret nahezubringen, welche Teile seines Marketingmaterials lieber wegfallen oder komplett geändert werden sollten.

Wort für Word wird diesen komplexen Ansprüchen gerecht, denn unser Übersetzungsbüro pflegt seinen Pool an erfahrenen Native Speakern, die auf Marketing-Übersetzungen spezialisiert sind und die eben diesem facettenreichen Profil entsprechen.

Der Übersetzer als Scharnier zwischen Ausgangsmarkt und Zielmarkt

Mit sprachlichem und kulturellem Feingefühl und einer breiten Palette an stilistischen Fähigkeiten ist es aber noch nicht getan.

Ein auf Marketing-Übersetzungen spezialisiertes Übersetzungsbüro wie Wort für Wort und dessen Übersetzer müssen auch detaillierte Kenntnisse der Marketingpraxis des Ziellandes haben. Dies bedeutet nicht zuletzt ständige Fortbildung, denn gerade in diesem Bereich ändern sich die Trends sehr schnell. Wichtig ist es auch, dass der Übersetzer sich stets über die Themen informiert, die in der Öffentlichkeit und den Medien des Zielmarktes gerade aktuell sind oder kontrovers diskutiert werden. Die Sprachprofis, die unser Übersetzungsbüro Wort für Wort im Bereich Werbung und Marketing einsetzt, sind nicht nur sprachlich kompetent und stilistisch begabt, sondern auch immer am Puls der Zeit.

Marketing-Übersetzungen sind – ganz gleich, ob es sich um Werbeslogans, Websites, Broschüren, Social-Media-Auftritte oder PR-Artikel handelt – wegen der Vielzahl von Bereichen, Themen und Fertigkeiten eine besonders komplexe Aufgabe. Sie erfordert eine ungewöhnlich tiefgehende und breitgefächerte Spezialisierung. Deswegen sollte man sich dafür stets an Profis wenden, die den Spagat zwischen Wirtschaftlichkeit und Wirkung beherrschen.

Nicht zuletzt ist für den Erfolg einer guten Marketing-Übersetzung aber auch die Mitarbeit des Auftragsgebers unerlässlich. Durch ein qualifiziertes Briefing, Hintergrundinformationen zum Markt, zur Zielgruppe und zu den Mitbewerbern sowie durch die Bereitstellung von Referenzmaterial wie bestehenden Übersetzungen und firmenspezifischer Terminologie können Rückfragen und Rechercheaufwand reduziert werden und optimale Voraussetzungen für eine perfekte zielsprachliche Präsentation des zu bewerbenden Produkts – und somit auch für eine erfolgreiche Neukundengewinnung im Ausland – geschaffen werden.

Erfolgskriterien für eine wirksame Marketing-Übersetzung:

1. Erfahrenes Übersetzungsbüro

  • Kenntnisse im Bereich Marketingpraxis
  • fachliche Kompetenz der Projektmanager
  • regelmäßige Fortbildung
  • breiter Pool an qualifizierten Übersetzern

2. Kompetente Marketing-Übersetzer

  • Native Speaker
  • fachliche und kulturelle Kompetenz
  • langjährige Erfahrung
  • Experte in einem Fachgebiet

3. Qualifiziertes Briefing der Projektmanager

  • Zielland (Land bzw. Region)
  • Zielgrupe (B2B, B2C, Fachpublikum)
  • Verwendungszweck  
  • Referenzmaterial (z. B. bestehende Übersetzungen, kundenspezifische Terminologielisten, Handbücher, Anwendungsvideos der zu bewerbenden Produkte oder Dienstleistung)
  • Umfang der gewünschten Leistungen (Übersetzung, Lektorat, Satzarbeiten?)
  • Liefertermin (Eilauftrag?)
  • Ansprechpartner für Rückfragen