Autor: Dan Brown
Verlag: Bastei Lübbe, 2000
Genre: Roman
Kurzinhalt:
Robert Langdon ist Symbologe mit einem Faible für christliche Zeichenkunst. Ein nächtlicher Anruf verwandelt sein eher beschauliches Leben in einen Alptraum aus Mord und Intrigen: Er wird in eine hochexplosive Geschichte verwickelt, die eng mit dem als ausgestorben geltenden Wissenschafts-Geheimbund der Illuminati aus der Zeit der Renaissance verknüpft zu sein scheint.
Der Papst ist gestorben. Nun sind alle Kardinäle nach Rom gekommen, um einen neuen Stellvertreter Gottes zu wählen. Aber ein wahnsinniger Fanatiker entführt vier der aussichtsreichsten Kandidaten, um sie nach und nach in vier Kirchen mit Hilfe der vier Elemente Erde, Luft, Feuer und Wasser umzubringen und ihnen ein Brandsymbol der Illuminati auf die Brust zu brennen. Langdon ist der Einzige, der den Mörder stoppen kann und der gemeinsam mit dem Camerlengo, dem Kammerdiener des verstorbenen Papstes, in der Lage ist, eine Antimaterie-Bombe mit ungeheuerlicher Sprengkraft aufzustöbern, die den Vatikan in Staub verwandeln soll. Gemeinsam mit der Tochter eines ermordeten Physikers macht sich Langdon auf die Suche nach Zeichen der Illuminati an den römischen Kunstwerken …
Warum mich das Buch so fasziniert:
Normalerweise mache ich eine Riesenbogen um sogenannte Megabestseller wie diesen. Im Bücherschrank für ausrangierte Schätzchen habe ich dann doch zu Dan Browns Epos gegriffen – und es nicht bereut. Von der ersten Seite an fesselt das Buch ungemein und hält die Leser gefangen bis zur letzten Seite, selbst dann noch, wenn die Handlung ins Fantastische und Unrealistische abgleitet. Das historische Konstrukt um eine Verschwörungstheorie, das der Autor hier aufbaut, mag man kritisch sehen, auch die Flut an Themen, die er zwischen die Buchdeckel zwängt: ein bisschen Verschwörungstheorie, ein bisschen Kirchenkritik, ein bisschen Liebesgeschichte, ein bisschen Psychokrimi. Aber der Leser erfährt eine Menge nicht nur über die Stadt Rom und ihre Bauwerke, sondern auch über die Geschichte der Päpste und der katholischen Kirche, und das in einem schwindelerregenden Tempo.
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